AKTUELLES 2011

Kleines Geschäft  - großes Herz für Tiere!

 

 

Hinter den Türen ihres Geschäftes in der Rheinstraße 115 verbirgt sich eine ausgesprochen tierliebe Familie, mit einem großen Herzen für hilfsbedürftige Tiere. 

Auch dieses Jahr überreichte uns Familie Schneider mehrere Gutscheine für das Tierheim. "Mir ist das Wohl der Tiere eine besondere Herzensangelegenheit", so Dagmar Schneider bei der Übergabe der Gutscheine an den 1. Vorsitzenden Jürgen Brüggemann.
Vielen, vielen Dank liebe Frau Schneider und lieber Herr Schneider!

 
Das Tierheim Ludwigshof

Adventlicher Infostand in der Neuwieder City

 

Viel zu entdecken gab es am zweiten und dritten Adventssamstag am Pavillion des Tierheims in der Mittelstrasse. Ob Kalender oder Notizblöcke, mit viel Liebe handgearbeitete Deckchen, Schals, Socken oder Weihnachtskarten - es war für jeden etwas dabei, und selbst für unsere vierbeinigen Freunde gab es leckere Hundewürstchen und selbstgebackene Hundekuchen. Neben dem Verkauf konnten wir wieder viele gute Gespräche rund ums Tierheim und seine Schützlinge führen. Wir freuen uns sehr, wenn manch einer in Zukunft zum `Gassigehen´ oder zum `Katzenstreicheln´ zum Ludwigshof kommt. Und dass der eine oder andere Euro in der Spendendose landete, freute uns natürlich besonders.

Jürgen Brüggemann
1. Vorsitzender des TSV Neuwied und U. e.V.

 


Leckere Weihnachtswurst für Bello und Co 

 

 

Ein Herz für Vierbeiner haben einmal mehr Tanja Spindelböck - Linn und Maik Linn bewiesen: Für den Weihnachtsstand des Neuwieder Tierheims in der Innenstadt spendeten sie einen großen Korb voller „Hundewürste“, die bei den Besuchern als Weihnachtspräsent für die geliebten Vierbeiner  hervorragend ankamen. Sollte das Geschenk wider Erwarten bereits vor den Festtagen verschwunden sein, kein Problem: Der Tierschutzverein informiert am dritten Adventssamstag noch einmal in der Neuwieder Mittelstraße über sein Tierheim, dessen Bewohner und den bevorstehenden Umbau. „Und die Würste haben wir dann natürlich auch wieder dabei“, versichert Jürgen Brüggemann, der Vorsitzende der Neuwieder Tierschützer, der sich herzlich für die originelle Spende bedankte.  

 


Firmlinge backen fürs Tierheim

 

 

Jugendliche aus Waldbreitbach übergaben 310 Euro an Tierschutzverein

Seit vielen Monaten bereiten sie sich auf ihre Firmung vor. Und dazu gehört für die Jugendlichen der Waldbreitbacher Firmgruppe auch, dass sie sich einem sozialen Projekt widmen. 

Da sie allesamt sehr tierlieb sind, beschlossen sie, Geld fürs Neuwieder Tierheim zu sammeln. Schließlich steht bei uns ein großer Umbau an und jeder Cent ist willkommen. Also warfen die Firmlinge den Backofen und die Waffeleisen an und backten leckeren Kuchen und köstliche Waffeln, die sie anschließend mit viel Engagement verkauften. 

Auf diese Weise kamen 310 Euro und 30 Cent zusammen, die eine Abordnung der Gruppe nun persönlich im Tierheim Ludwigshof vorbei brachte. 

Aber wir nahmen die die jungen Tierfreunde nicht nur herzlich auf, sondern luden sie zu einem ausgiebigen Rundgang ein, bei dem die Mädchen und Jungen natürlich auch einige unsere Vierbeiner kennen lernten. Außerdem erfuhren sie eine Menge über die Sonnen- und die Schattenseiten des Tierschutzes. 

Als es schließlich Zeit wurde, die Rückfahrt ins Wiedtal anzutreten, mochte sich der eine oder die andere Jugendliche gar nicht so recht von uns trennen. 

Dem Tierschutz wollen sie jedenfalls noch länger verbunden bleiben – und auf dem Ludwigshof sind sie uns sowieso jederzeit willkommen.

 

 


Infostand auf den Markttagen 2011

 

 

Liebe Freunde und Gönner unseres Tierheims,

die attraktiven Markttage bei schönster Herbstsonne nutzten auch wir,
um uns in der Öffentlichkeit zu präsentieren und den Kontakt zu den
Neuwieder Bürgern zu suchen.
Ziel sollte es sein, Werbung für unser Tierheim zu machen, die neue Leitung
vorzustellen, gute Gespräche zu führen und einfach präsent zu sein. 

Die Zeit ging rum wie nichts, unser Stand war ständig gut besucht.
Am Samstag waren wir von 10.00 bis 17.00 vor Ort, am Sonntag von 11.00
bis 18.00.
Jedem Hund, der vorbeilief, haben wir ein kleines Leckerli gegeben,
und die Kinder konnten wir mit tierischen Malvorlagen und kleinen
Naschereien verwöhnen. Natürlich waren wir auch nicht `traurig´, wenn
jemand etwas in die Spendendosen warf. 

Wir freuen uns über rund 385 Euro, die wir sehr gut gebrauchen können!

Dankeschön für die Spenden und vielen, vielen Dank an alle, die mit dabei waren
und der Kälte getrotzt haben. 

Mein besonderer Dank geht an die beiden Rollstuhlfahrerinnen Irina Kubez und Safiah Samina Jarkas, die uns für einige Stunden unterstützt haben. 

Ich ziehe meinen Hut vor soviel Engagement!!

Jürgen Brüggemann

 



 

99 Luftballons…   

Bei unserem Frühlingsfest ließen unsere kleinen Besucher unzählige bunte Luftballons in den Himmel steigen, an denen selbst gemalte Karten mit dem Namen des Nachwuchskünstlers befestigt waren. 

Nun stehen die Gewinner dieses Weitflug-Wettbewerbs fest: 

Die längste Strecke legte mit 199 Kilometern das Fluggerät von Pim Reijnen aus Echt in Holland zurück. 

Auf den zweiten Platz schafften es mit jeweils 178 Kilometern gleich 3 Teilnehmer(innen): Christina Eul aus Kurtscheid, Kenneth Hoben aus Urmitz und Kim Neis aus Urbar. 

166 Kilometer flog der Ballon von Maurice Roßbach und schaffte es damit auf den dritten Platz.

Wir gratulieren den Gewinnern auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich!

 

 


Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen.
Cicero


IDEFIX SAGT DANKE

 

 

Idefix und seine weiblichen Fans

Damit Idefix seinen etwas längeren Tierheim-Aufenthalt (wir berichteten) möglichst angenehm verbringt, haben unsere engagierten 
Gassigängerinnen und Idefix´ Lieblings-Ersatzfrauchen Ilse Böriß, 
Susanne Roos und Carola Stemmler
überlegt, was sie ihrem Schatz Gutes 
tun können.
Für Idefix haben sie eine neue Hundehütte gekauft und gemütlich warm 
eingerichtet - ein sehr willkommener Unterschlupf gerade für die 
kältere Jahreszeit.
Idefix hat sich bei jedem seiner Ersatzfrauchen mit mehreren seiner 
berühmt-berüchtigten Schmatzer bedankt, und auch die Zweibeiner vom 
Ludwigshof sagen `Danke!´ für die schöne Idee und liebevolle 
Unterstützung.


Infostand am Futterhaus in Bendorf

 

 

Das Futterhaus Bendorf feierte am Samstag, den 13. August 2011 sein 2-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums durften auch wir mitfeiern. Vielen Dank an die 2-beinigen Besucher für die Sach- und Geldspenden, ebenso für die Hilfsangebote und guten Gespräche!
Für alle tierischen Besucher war unser Tiger die Sensation. Hier ein paar Impressionen....

 


 

Anlässlich unseres Frühjahrsfestes besuchte Tobias Pölke aus Harschbach, zusammen mit seiner Familie, unser Tierheim und hielt eine tolle Überraschung bereit. Tobias ist Schüler der 7. Klasse in der Dierdorfer Realschule. Vor kurzem feierte er seine Konfirmation, und es gab auch ein paar Geldgeschenke. Bestimmt hat Tobias auch viele eigene Wünsche, aber er entschied sich dafür,

50 Euro für die Schützlinge unseres Tierheims zu spenden.

 

Wir sagen ganz herzlich DANKE

 


 

Wir sagen: Danke!

 

 

„Wir haben doch alles“ – das hörten Freunde und Bekannte, die sich nach den Geschenkewünschen von Georg Welsch erkundigten. Zu seinem 85. Geburtstag sammelte der Niederbieberer deshalb lieber Geld – und zwar nicht etwa für sich selbst, sondern fürs Neuwieder Tierheim. Schließlich, erklärten er und seine Frau Erika ihren Freunden und Bekannten, haben sie die meiste Zeit ihres Lebens selbst Tiere gehabt und deren Gesellschaft immer sehr genossen. Deshalb wollten sie denjenigen Vierbeinern helfen, die ihr Zuhause verloren haben und auf dem Ludwigshof sehnsüchtig auf neue Familien warten.  Stolze 420 Euro kamen zusammen, die sie nun den Tierschützern überreichten.

Dafür ein herzliches Dankeschön!

 

 

Kunst für die Katz´ 

 

Die besondere Unterstützung: Die tierliebe Malerin Susanne Schick spendet einen Teil ihres Bildererlöses fürs Neuwieder Tierheim

 

Für Tiere hat Susanne Schick sich schon ihr ganzes Leben lang begeistert. Und wer sie und ihre Familie in dem kleinen Ort Eulenberg im Landkreis Altenkirchen besucht, dem bleibt diese Leidenschaft auch nicht lange verborgen: Zwei Hunden, zwei Katzen, zwei Kaninchen, zwei Sittichen und einer zahmen Ratte haben sie, ihr Mann und die beiden Kinder ein Zuhause gegeben. Und weil das noch nicht genug der Tierliebe ist, hat sich die Malerin entschlossen, noch einen Schritt weiter zu gehen: Sie will ein Zehntel der Einnahmen aus dem Verkauf ihrer Bilder ans Neuwieder Tierheim spenden.  

„Ich hatte schon sehr lange das Bedürfnis, dieses Tierheim zu unterstützen“, erklärt sie. Denn vor Jahren, in einer ihrer schwersten Stunden, haben wir ihr geholfen. „Damals mussten wir uns von unserem dritten Hund trennen, weil er sich überhaupt nicht mit den anderen Tieren vertragen hat. Das war wirklich eine sehr schmerzhafte Entscheidung für die ganze Familie. Zum Glück hat mir der Tierschutzverein Neuwied geholfen, eine gute neue Familie für unseren Damon zu finden.“ Doch die Trennung von dem geliebten Rüden war nicht der einzige Schicksalsschlag, den die 32-Jährige verkraften musste. 

Bereits Mitte der 1990er Jahre erkrankte sie an Multiple Sklerose. „Die Diagnose war ein echter Schock“, erinnert sie sich. 2007 waren die Symptome dann so ausgeprägt,  dass sie nicht mehr arbeiten konnte. Trotzdem kann Susanne Schick mittlerweile nicht nur gut mit ihrer Krankheit umgehen, sondern ihrem Schicksal sogar viel Gutes abgewinnen. „Vermutlich hätte ich sonst nie angefangen zu malen.“ Die Krankheit, sagt sie, habe sie gezwungen, sich kritisch mit sich selbst und ihrem Leben auseinander zu setzen. In der Malerei hat sie einen Weg gefunden, Gefühle und Gedanken auszudrücken. „Ich will die Leute zum Nachdenken anregen. Sie inspirieren, sich auf ihre eigenen Sinne einzulassen. Denn in einem Bild sieht jeder etwas anderes – und jeder kann in einem Werk, das ihn anspricht, ein Stück von sich selbst entdecken.“ 

Sie selbst, sagt Susanne Schick, sei immer wieder fasziniert davon, wie aus einer leeren Leinwand, ein Bild entstehe. Wie die Farben ein Eigenleben entwickeln und sich zu etwas Lebendigem verbinden. In der Form will sich die Künstlerin nicht festlegen, hört auf ihre Eingebung und entdeckt immer wieder Neues. Allerdings, räumt sie lächelnd ein, kommen dabei ziemlich häufig Tiere heraus. 

Rund um Altenkirchen hat die Malerin es bereits zu einiger Bekanntheit gebracht und mehrere Ausstellungen gestaltet. Zurzeit zeigt sie einen kleinen Teil ihrer Werke in der Hofapotheke in der Neuwieder Marktstraße. Und selbstverständlich können auch im Tierheim einige der Bilder bewundert werden. Eine größere Auswahl ihrer Kunstwerke findet sich auf der Internetseite der Künstlerin: www.susanne-schick-eulenberg.vpweb.de

 

 

Malen fürs Tierheim: Die Künstlerin Susanne Schick (2. Von links) spendet einen Teil ihrer Gemäldeerlöse fürs Tierheim Neuwied. Doris Litz, die 2. Vorsitzende der Tierschutzvereins (links), Labrador Chicco und die stellvertretende Tierheimleiterin Sabine Bertgen freut´s


Zwei Aushilfslehrer mit vier Pfoten

und feuchter Nase   

Tierschützer gestalteten eine Schulstunde am Rhein-Wied-Gymnasium

 

 

Rafael zeigte sich von seiner besten Seite und ließ sich bei seinem Besuch am Rhein-Wied-Gymnasium ausgiebig beschmusen.

 So konzentriert und aufmerksam wünscht sich Daniel Bungart seine Klasse immer: Doch diesmal war es nicht er, der vor der 8a Unterricht hielt, denn zum Thema „Tierschutz“ hatte sich der Deutsch- und Geschichte-Lehrer fachkundige Unterstützung besorgt. Und so waren es die stellvertretende Tierheimleiterin Sabine Bertgen und die beiden Vorstandsmitglieder des Neuwieder Tierschutzvereins, Kerstin Esch und Doris Litz, die an diesem Tag den Ton angaben. Auch wenn die Mädchen und Jungen ihren „Aushilfslehrerinnen“ gebannt zuhörten, die Stars waren eindeutig die beiden Vierbeiner, die das Tierschützer-Trio begleiteten. Während die kleine Shelly ganz aufgeregt Faxen machte und so immer wieder für Lacher sorgte, kehrte Rafael den Charmeur heraus und ließ sich am Ende der Stunde voller Hingabe beschmusen.

 Doch bis dahin hatten die Jugendlichen bereits eine Menge über das oft anstrengende, meist schöne, manchmal aber auch traurige „Geschäft“ Tierschutz erfahren. Gebannt hörten sie vom Elend wild lebender Katzen in Deutschland und dem grausamen Schicksal „wilder“ Hunde in vielen anderen Ländern Europas. Sie fragten sich, warum Menschen sich von ihren Tieren trennen, wenn diese alt und krank werden, oder warum es Leute gibt, die Tiere quälen. Außerdem hatten sie natürlich viel über den Tierschutzverein Neuwied und sein Tierheim in Segendorf erfahren, das vorwiegend aus Spenden finanziert werden muss. Vor allem beeindruckte die jungen Zuhörer das große Engagement der ehrenamtlichen Helfer, die oft einen erheblichen Teil ihrer Zeit und ihres Geldes in ihr anspruchsvolles „Hobby“ stecken.

 „Was können wir tun? Wie können wir helfen?“ Diese Frage brannte den Schülern schließlich auf der Seele. Den Anfang hatten die Mädchen und Jungen allerdings schon gemacht: Von ihrem Taschengeld legten sie 50 Euro zusammen, die sie dem Tierheim spendeten. Nach kurzem Überlegen gab es aber noch viele andere Ideen. So könnten sich vor allem die Jugendlichen, die gerne ein Haustier hätten, aber keines haben können, hin und wieder um die Vierbeiner im Tierheim kümmern – vorausgesetzt sie werden beim Gassi gehen von einem Erwachsenen begleitet. Dass Jugendliche auch auf andere Weise helfen können, hatte vor kurzem die Parallelklasse bewiesen: Die 8 c verkaufte Waffeln und spendete den Erlös von 50 Euro ebenfalls ans Tierheim. Als Dankeschön schauten die Tierschützer natürlich auch bei ihnen im Unterricht vorbei. 


Bei uns lernt Ihr Vierbeiner gutes Benehmen

Tierheim-Hundeschule geht nach der Winterpause wieder an den Start

Auf dem Ludwigshof war es in den letzten Monaten ziemlich ruhig, doch das wird sich nun ändern: Denn nach frostig-langer Winterpause geht die Hundeschule in die zweite Runde. Und weil die vierbeinigen „Schüler“ gutes Benehmen ja erst noch lernen müssen, kommt erfahrungsgemäß während der ersten Unterrichtsstunden jede Menge Leben in die Bude.

Wann?
Vom 16. April an immer samstags ab 15.30 Uhr für eine Stunde.

Was wird gelernt?
- Wer führt hier eigentlich wen – damit der Boss am richtigen Ende der Leine läuft
- Unterordnung und Erziehung – wo darf´s ein bisschen mehr sein?
- Eindeutige Signale – die Körpersprache des Hundes.
- Bloß keine Langeweile – sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten für Hund und Herrchen.

Wer darf mitmachen?
Natürlich alle Tierheimhunde und ihre ehrenamtlichen Betreuer. Aber auch Privatleute und ihre Tiere sind herzlich willkommen - sofern sie einen Impfpass mitbringen und die Tiere frei von Krankheiten sind.

Kosten für Privatleute: 8 Euro pro Stunde.

Weitere Informationen und Anmeldung im Tierheim!

 


Eine Schulstunde mal anders.

Klassenlehrer Dr. Lingen, Schüler der 8c, Sabine Bertgen

Anstatt Mathe zu büffeln war das Neuwieder Tierheim am 29.03.11 zu Gast in der Klasse 8c des Rhein Wied Gymnasiums Neuwied.  Die Jungs und Mädchen hatten unter Unterstützung ihres Klassenlehrers Dr. Lingen eine Spendenaktion für den Tierschutzverein Neuwied ins Leben gerufen. Durch das Backen und den Verkauf von Waffeln an hungrige Mitschüler konnte sich die stellvertretende Tierheimleiterin Sabine Bertgen über eine Spende in Höhe von 50 Euro freuen. In der lebhaften Unterrichtsstunde wurden Fragen der Schüler rund um den Tierschutz und das Tierheim beantwortet. Auch zwei Vierbeiner waren mit von der Partie, die gleich mal überprüften, ob der eine oder andere nicht noch sein Pausenbrot in der Tasche versteckt hatte.

Wir bedanken uns bei den Schülern der Klasse 8c für die tolle Aktion und wir kommen gerne wieder.

Klasse 8c Rhein Wied Gymnasium

Jürgen Brüggemann

1. Vorsitzender TSV Neuwied

 


Nur Kastrationen verhindern Katzenelend

Aktion im Neuwieder Tierheim war soll dazu beitragen, weiteres Tierelend zu vermeiden: 39 Streuner kamen unters Messer

Es war ein echter Marathon: 39 Katzen - 16 männliche und 23 weibliche Tiere – kamen bei einer Kastrationsaktion in unserem Tierheim unters Messer. Die Operation, vor der viele Katzenbesitzer noch immer zurückschrecken, ist nach unserer Überzeugung die einzige Möglichkeit, die alljährliche Katzenschwemme einzudämmern und damit das Elend vieler Tiere zu verhindern.

Schon am frühen Sonntagmorgen stapelten sich im Katzenhaus, aber auch im Büro und in den Personalräumen des Ludwigshofes die Transportboxen. Hin und wieder war ein klägliches oder auch ein missmutiges Miauen zu hören, doch die meisten Kandidaten, die hier zur OP angemeldet waren, verhielten sich vorsichtshalber mucksmäuschenstill. 14 Stunden sollte es dauern, bis unsere Tierärztin Martina Greve das letzte der Tiere unfruchtbar gemacht hatte. Eine echte Glanzleistung, für die wir Martina Greve überaus dankbar sind. Schließlich ist sie nicht nur in unserem Tierschutzverein aktiv, sie opfert auch seit vielen Jahren einen großen Teil ihres Urlaubs, um ähnliche Aktionen auf der griechischen Insel Karpathos durchzuführen.

Aber auch bei uns kommt Martina Greve ein- bis zweimal im Jahr zum Einsatz. Operiert werden dann nicht nur die Katzen des Ludwigshofes, sondern auch die anderen Tierschutzvereine der nahen und weiteren Umgebung bringen ihre Streuner hierher: Tiere, die keine Besitzer (mehr) haben und für deren Behandlung deshalb auch niemand aufkommen will. Trotzdem gibt es zu solchen Aktionen keine Alternative. Denn im Vermehren sind Katzen echte Weltmeister. Dreimal im Jahr sechs oder sieben Junge zu werfen, ist für eine Kätzin keine Seltenheit. Und die süßen Kleinen sind nach einem guten halben Jahr selbst auch geschlechtsreif. So kann eine wilde Kolonie von unkastrierten Tieren in kürzester Zeit regelrecht explodieren und zu einer echten Plage werden. Aber auch für die Katzen selbst ist ein solches Leben keine reine Freude: Denn dort, wo es zu viel von einer Art gibt, reguliert die Natur sich selbst und greift durch die Verbreitung Tod bringender Krankheiten ein. Solche Tiere haben oft alle nur denkbaren Krankheiten, an denen sie meist nach wenigen Jahren, manchmal sogar nach nur einigen Monaten, sterben.

Aber die Vermehrungsfreudigkeit der Samtpfoten hat noch eine andere düstere Seite, die den Tieren allzu oft zum Verhängnis wird: Für viele Menschen haben sie keinen Wert. Katzen bekommt man auf jedem Bauernhof geschenkt. Und die, die zu viel sind, werden von manchem Tierhalter auch heute noch ertränkt oder erschlagen. Sensiblere Seelen setzten ihr Tier aus oder geben es im günstigsten Fall im Tierheim ab, wenn sie es nicht mehr gebrauchen können. Man kann sich ja bei Bedarf einfach ein neues besorgen. Wie viele andere Tierschützer fordern wir deshalb seit langem eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen, wie es sie in einigen Städten Deutschlands bereits gibt. Denn wenn es weniger Katzen gäbe, wären sie kostbarer. Dann würden ihre Besitzer auch mehr auf sie achten. Und vielen dieser liebenswerten Tiere bliebe ein erbarmungswürdiges Schicksal erspart.

 


26. Februar 2011

Gut erhaltenes Kinderspielzeug für Flohmarkt gesucht!

Unser Tierheim macht am 21.05.2011 den großen Flohmarkt am Deich mit.
Dafür fehlt uns noch gut erhaltenes Kinderspielzeug. Wer uns also unterstützen möchte, kann solches entweder zum Tierheim Ludwigshof bringen oder aber zur Hof-Apotheke in der Marktstraße 20 in Neuwied (Öffnungszeiten: Mo-Fr. 8 - 19.00 Uhr; Sa. 9.30 - 15.30 Uhr).

 


Schüler backen Kekse fürs Tierheim

Klasse 7B des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums in Münstermaifeld sammelte 363 Euro für Neuwieder Tierheimumbau


Janina Necknig, Chiara Eberhardt (hinten, von links) und Neele Strenge übergeben
 ihre Spende im Tierheim an Jürgen Brüggemann, den Vorsitzenden des Tierschutzvereins Neuwied und Umgebung.

Keine Frage: Die Familie von Janina Necknig hat ein Herz für Tiere – und schaut sich deshalb regelmäßig die Internetseiten der Tierschutzvereine und Tierheime in der Region an. Beim Blick auf die Seiten der Neuwieder Tierschützer staunten die Münstermaifelder nun nicht schlecht: Von einem bevorstehenden Umbau war da die Rede - und von den Schwierigkeiten, die notwendigen Mittel von rund einer halben Million Euro aufzubringen. Da lässt sich doch sicher helfen, glaubte Janina trotz der gewaltigen Summe und machte sich Gedanken über eine Spendenaktion. Mitstreiterinnen waren schnell gefunden: Zuerst waren ihre Freundinnen Neele und Chiara Feuer und Flamme und dann infizierte das Trio in Windeseile die ganze Klasse 7 B des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums in Münstermaifeld.

Nachdem auch die Lehrer nichts gegen das soziale Engagement der Mädchen und Jungen einzuwenden hatten, war ziemlich schnell geklärt, wie die Spende zusammen getragen werden sollte: durch den Verkauf von Karten und mit selbst gebackenen Waffeln und Plätzchen, die die Jugendlichen mit tatkräftiger Unterstützung ihres Mathelehrers drei Tage lang während der Pausen an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler verkauften. Und die süßen Köstlichkeiten müssen wirklich richtig gut geschmeckt haben, denn die jugendlichen Tierschützer nahmen immerhin 363 Euro ein, die Janina, Neele und Chiara in eine hübsche Dose steckten und nun vor Ort im Neuwieder Tierheim an Jürgen Brüggemann, den Vorsitzenden des Neuwieder Tierschutzvereins, übergaben. Der freute sich genauso über das Engagement der jungen Leute wie Janinas Eltern, die die kleine Abordnung über den Rhein auf die Neuwieder Höhen chauffierten. „Ihr könnt wirklich stolz auf diesen Einsatz sein“, meinte Brüggemann. „Denn ihr habt euch nicht nur toll dafür eingesetzte, dass die Tierheimtiere ein schöneres Zuhause bekommen. Mit eurer Begeisterung habt ihr es sogar geschafft, andere anzustecken. So ist aus einer tollen Idee ein wichtiger Beitrag zu unserem großen Umbauprojekt geworden.“ Und eins steht natürlich jetzt schon fest: Sobald das neue Hundehaus fertig ist, bekommen die Münstermaifelder Schülerinnen und ihre Klassenkameraden natürlich eine Extraführung!

 


26. Januar 2011

Das Weihnachtshaus hilft

Familie Wagner sammelte für unser Tierheim und seine Schützlinge

Wenn man in der Weihnachtszeit die B42 von Vallendar kommend in Richtung Neuwied befuhr, konnte man kurz vor der Abfahrt Bendorf-Nord ein wunderschön weihnachtlich beleuchtetes Haus bewundern. In Kombination mit dem vielen Schnee im vergangenen Dezember kamen die Lichterketten, Weihnachtsmänner, Rentiere, Schlitten und Eisbären besonders gut zur Geltung.
Diese wunderschöne Idee realisieren Herr und Frau Wagner jedes Jahr aufs Neue, zur eigenen Freude, aber vor allem für viele Besucher, die diese Zauberwelt begeistert betreten und dafür auch gerne und freiwillig einen kleinen Aufwands-Obolus hinterlassen. Das gesammelte Geld wird immer für einen guten Zweck gespendet.
Weil Herr und Frau Wagner auch ganz große Tierfreunde sind und Ihnen die Zukunft unseres Tierheims sehr am Herzen liegt, durften wir nun die schöne Summe von 106,10 Euro entgegennehmen. Wir und unsere Heimtiere sagen ganz herzlich DANKE und freuen uns sehr über das nachträgliche Weihnachtsgeschenk!

  

  

 


10. Januar 2011

 

Ein Herz für Tiere und ein offenes Ohr

für Sorgen und Freude der Kunden

 

Dagmar Schneider sammelt in ihrem „Tante-Emma-Laden“ für den guten Zweck

 

 

Dagmar Schneider besitzt das, was man landläufig einen „Tante-Emma-Laden“ nennt.

Menschliche Wärme inbegriffen: Wer hierher kommt, findet neben Marmelade und Dosensuppen immer auch ein offenes Ohr für die kleinen und großen Freuden und Leiden seines Lebens. Nebenbei hat die 63-Jährige aber auch noch ein Herz für den Tierschutz - und beides kombiniert sie auf bemerkenswerte Weise miteinander. Denn seit mehr als 25 Jahren steht auf ihrem Tresen ein Spendenglas. Dorthinein wandern sämtliche Trinkgelder, die die stets gut gelaunte Geschäftsfrau bekommt. Viele Kunden des kleinen Lädchens in der Neuwieder Rheinstraße werfen aber auch gerne mal den einen oder anderen Euro extra hinein, um das Engagement von Dagmar Schneider zu unterstützen. Das, was so zusammen kommt, investiert die tierliebe Neuwiederin auf vielfältige Weise in den Tierschutz. Regelmäßig profitieren auch die Tierheimtiere davon. So konnte Jürgen Brüggemann, der Vorsitzende des Tierschutzvereins Neuwied und Umgebung, nun Futtergutscheine im Wert von 600 Euro entgegen nehmen. „Der große Erfolg, den Sie mit dieser Aktion haben, zeigt mir sehr deutlich, dass Sie nicht nur ein großes Herz für Tiere haben, sondern auch bei Ihren Kunden sehr beliebt sein müssen“, bedankte der sich freudestrahlend für die großzügige Gabe. „Denn anders wäre es nicht möglich, so viele Menschen zum Spenden zu bewegen.“