AKTUELLES 2013


 

Richard Wagner, der große Komponist, Musiker, Dichter ein Tierfreund?!

Zum Glück für das Tierheim, denn so konnten wir rund 550 Euro entgegen nehmen.

Vielen, vielen Dank Frau Maud Schreiber-May und Ihren musikalischen Begleitern, dass Sie so großzügig auf Ihre Gage verzichteten.


TIERHEIMFEST 2013


Unser Azubi - Projekt

Umbau Katzenauslauf mit Spielelandschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

UNSER BAUTAGEBUCH UMBAU HUNDEHAUS


Abwechslung vom Schulalltag

Tierheim zu Besuch in der Grundschule Waldbreitbach

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Wir danken allen Patienten der Praxis  

Dr. med. dent.

Monika Clever-Fischer, 

die mit der Überlassung ihres Zahngoldes die stolze Summe von

2338,89 €

für das Tierheim Neuwied ermöglichten. 

Ein Riesen-Dankeschön auch an das Praxisteam selbst! 

 

Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken,

als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.

Louis Armstrong

                                                                           Neuwied, im August 2013

 

 

WIR WAREN DABEI - WIEDHUNDE 2013


27.04.2013 - Wir haben einen neuen Vorstand

Wahl des neuen Vorstands im Tierschutzverein Neuwied 

 

Am Samstag, den 27.04.13 fanden sich rund 75 Mitglieder im Bootshaus in der Rheinstrasse zur Jahreshauptversammlung ein.

Es ging um die Zukunft des Tierschutzvereins bzw. des Tierheims „Ludwigshof“. Denn diesmal wurde ein neuer Vorstand für die nächsten drei Jahre gewählt.

Eher ungewöhnlich für einen Verein gab es für jede Vorstandsposition zwei Kandidaten.

Am Ende setzte sich folgender Vorstand durch.

Erster Vorsitzender:         Jürgen Brüggemann

Zweite Vorsitzende:          Kerstin Esch

Kassenführerin:                Nicole Flöter

Schriftführerin:               Elke Moog

Schriftführer:                  Klaus Ueberhorst

 

Leichter wird die Arbeit in den nächsten Jahren für den neuen Vorstand nicht. Nachdem der Hundehausumbau fast abgeschlossen ist, stehen in den kommenden drei Jahren noch der Umbau des Katzenhauses und des Kleintierbereichs an. Weiter sind die Heizungsanlage zu modernisieren und - der wichtigste Punkt für die Zukunft des Tierheims -  die Einnahmen zu erhöhen und die Kosten zu senken.       

Der neue Vorstand hofft auf zahlreiche Unterstützung aus der Neuwieder Bevölkerung. Ob Gassigehen, Katzenstreicheln oder Sommerfest, es gibt viele Möglichkeiten den Tieren sowohl finanziell, als auch durch persönlichen Einsatz zu unterstützen.

Interessenten melden sich bitte unter Telefon 02631/55356


Jopi ist tot

Jopi durfte glücklich sterben

Er war eines der bedauernswertesten Geschöpfe, um die wir uns in den letzten Jahren kümmern mussten: Jopi war vermutlich schon um die 20 Jahre alt, als er mehr tot als lebendig in einer Garage in Neuwied gefunden wurde. Niemand, der ihn damals gesehen hat, hätte wohl geglaubt, dass der bis auf die Knochen abgemagerte weiße Angorakater noch mehr als ein paar Tage zu leben hatte. Sein stumpfes Fell sah aus wie ein dreckiger Lappen und er konnte sich aus eigener Kraft kaum auf den Beinen halten.

Doch Jopi belehrte alle eines Besseren. Auf seiner Pflegestelle in Heimbach-Weis ließ er sich noch eineinhalb Jahre nach Strich und Faden verwöhnen. Er nahm trotz Schilddrüsenstörung ein wenig zu, ließ sich gerne bürsten und lernte wieder besser laufen. Sogar die Entfernung eines Polypen aus seinem Ohr überstand er hervorragend. (Eine Operation, die übrigens dank privater Spenden möglich war.) Klar, dass Jopi bald das Kommando in seinem neuen Zuhause übernahm und fortan bestimmte, wie lange sein Pflegefrauchen Karin Figge morgens schlafen durfte (meist nicht sehr lange!). Und er kam auch schon mal mit auf einen Plausch zur Nachbarin. Doch schließlich war es für Jopi Zeit zu gehen. Trotz allem Schmerz, den ein solcher Abschied stets bedeutet, wissen alle, die ihn kannten und liebten, dass gerade die letzten Monate seines Lebens sicherlich auch seine schönsten waren. Deshalb tun wir das, was Jopi nicht tun konnte: Wir sagen alle jenen danke, die ihm ihre Liebe, ihre Zeit und ihr Geld geschenkt haben. Allen voran gehört dieser Dank natürlich Karin Figge, die sich auf dieses Abenteuer eingelassen hat, dessen trauriges Ende von Anfang an feststand, von dem sie aber nach eigenen Angaben trotzdem keine Minute bereut hat. Sie und ihre Helfer haben aus einem Bild des Jammers einen glücklichen und zufriedenen Kater gemacht.

 

  

 


Flohmarkt am Deich

 

Letzten Samstag war es mal wieder so weit. Flohmarkt am Deich. Viel Arbeit, aber es hat auch Spaß gemacht. Und am Ende kamen durch den Verkauf und durch die Spenden rund 400,- zusammen.

Wie immer wurde der Flohmarkt durch unsere bewährten Kräfte organisiert und durchgeführt – mein Dank an die tapfere Truppe- , nur bei der Standbesetzung musste kurzfristig improvisiert werden.

Im Vergleich zu den Vorjahren war der Flohmarkt diesmal recht schwach mit Ständen vertreten. Ob es an der neuen Organisation gelegen hat? Wie auch immer: nach dem Flohmarkt ist vor dem Flohmarkt, im Herbst geht es weiter.

 

Jürgen Brüggemann

1. Vorsitzender

 


Tierschutz mit Hammer und Pinsel

 

Jugendliche und Tierschutz, das passt richtig gut zusammen. Diesmal waren es Firmlinge aus Rheinbrohl, die ihr soziales Projekt am liebsten in unserem Tierheim ableisten wollten. Ein bisschen mehr als Gassigehen und Katzen beschmusen sollte es aber schon sein und so rückten Oliver Sammers, Silas Reifert, Lea Reuter, Bettina Kreßner, Laura Roß, Florian Böer und Angelina Glas an einem kühlen Samstagmorgen mit dem festen Vorsatz auf dem Ludwigshof an, diesen ein wenig schöner zu machen. Mit Hammer, Nägeln, bunter Farbe und der Unterstützung durchs Tierheim-Team machten sie sich mit Feuereifer daran, Nistkästen zu bauen, die zehn Vogelpaaren in den nächsten Wochen eine sichere und kuschelige Zuflucht bieten sollen. Nebenbei erfuhren die Mädchen und Jungen aber auch eine Menge über unsere oft traurige Arbeit. Vor allem unsere Azubi Chris wurde mit Fragen bombardiert, die er geduldig beantwortete. Natürlich besuchten die jungen Helfer auch unsere vierbeinigen Bewohner und freundeten sich vor allem mit unserem Dauerbewohner Idefix an. Warum lustige kleine Terriermischling schon so lange im Tierheim ist und noch kein neues Zuhause gefunden hat, konnten die Kinder beim besten Willen nicht verstehen. Beim Abschied versprachen sie deshalb auch, dem kleinen Kerl ganz fest die Daumen zu drücken. Auch wenn sie ihn ganz sicher vermissen werden: Wenn die fleißigen Helfer im Herbst wieder kommen, um sich das neue Hundehaus anzuschauen, dann hoffen sie, dass Idefix nicht mehr im Tierheim ist!